Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 


3. Spieltag - 09.09.2017 - 15:00 Uhr

SVH I - FSV Barleben II 2:1


13. Spieltag - 10.09.2017 - 14:00 Uhr

SG Wefensleben/Harbke II - SG SVH II / DSV I 4:3


4. Spieltag - 09.09.2017 - 11:00 Uhr

JSG Wanzl./Hohendodeleben - SG Harz-Ilsenburg 0:4

Spielberichte

 

Hier findet ihr alle Spielberichte, viel Spaß beim lesen.

 

 

 

 

 

 

 

 


Spielberichte der 1. Mannschaft Saison 2016/2017


Spielbericht SV Hohendodeleben - Oscherslebener SC II

von Mario Hoheisel

Halbes Dutzend gegen die Reserve des OSC - Dodeleber Jungs klettern auf Rang Zwei
 
Nach dem Pokalaus in der vergangenen Woche beim 1. FC Oebisfelde wollten die Dodeleber Jungs wieder in die Erfolgsspur zurückfinden, um in der Liga den vierten Sieg in Serie zu feiern. Aufgrund der Tabellensituation ging der SVH als klarer Favorit in dieses Spiel und sollte diese Rolle auch sehr schnell gerecht werden.
 
Die Heimelf machte von Anfang an Druck und setze den Gegner gleich unter Druck. Wie vorher angenommen, stand der Gast aus Oschersleben tief in der eigenen Hälfte und attackierte erst ab der Mittellinie. In den ersten Minuten fehlten den Dodelebern noch die Ideen, um die tief stehenden Gäste zu überraschen. Aber bereits nach 8 Minuten war der Abwehrriegel das erste Mal durchbrochen, Daniel Tobisch spielte einen Pass in den Lauf von Kapitän Steve Dammering und der schob eiskalt zum 1:0 für die Hausherren ein. Das Spiel kannte weiterhin nur eine Richtung, die Oscherleber kamen nur gelegentlich aus Ihrer Hälfte. Die wenigen Angriffe wurde bereits frühzeitig sichere Beute der Dodeleber Defensivabteilung. In der 15. Minute musste eigentlich das 2:0 fallen, Tobisch´s verunglückter Torabschluss landete genau vor den Füßen von Michel Anton, der den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Jedoch trat er auf den Ball und so war diese hundertprozentige Chance vergeben. Nach 24 Minuten durchbrach Michel Anton auf rechts abermals die Gästeabwehr und legte den Ball auf den mitgelaufenen Mario Hoheisel, der aus Nahdistanz das 2:0 erzielte. Keine 5 Minuten später zirkelte Dammering eine Ecke genau auf den Kopf von Hoheisel, der den Ball aber nicht richtig traf und neben den Kasten setzte. Wieder nur einige Minuten später war wiederum Anton durch, wollte abermals den mitgelaufenen Hoheisel bedienen, aber dieses mal war der Pass zu ungenau, sodass die Gästeabwehr in höchster Not klären konnte. In der 40. Spielminute fiel dann das längst überfällige 3:0, nach einer Ecke traf Rene Goedicke den Ball nicht richtig und flog Daniel Tobisch vor die Füße, der vollendete mit einem trocken Schuss. Kurz vor der Halbzeit musste das 4:0 fallen, nach einer schönen Kombination über die linke Seite, flankte Goedicke wunderschön auf den freistehenden Pascal Arnold, der brachte den Ball aus 5 Metern nicht im Gästegehäuse unter. Mit dem drei Tore Vorsprung ging es in die Kabinen.
 
Die Dodeleber Jungs wollten möglichst schnell das 4. Tor nachlegen, um den OSC nicht wieder ins Spiel zurück kommen zu lassen und deshalb begann das Team wieder druckvoll. Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte entwischte Hoheisel der kompletten Defensive der Gäste und konnte im Strafraum nur durch ein Foulspiel gestoppt werden, Schiedsrichter Gordon Gerhardi zeigte sofort auf den Punkt. Michel Anton legte sich den Ball zurecht und vollendete sicher zum 4:0. Spätestens jetzt war das Spiel gelaufen und jegliche Gegenwehr der Gäste war gebrochen. Die Heimelf spielte weiterhin nach vorne und wollte das Ergebnis in die Höhe schrauben, wurde jedoch durch viele enge Abseitsentscheidungen um die eine oder andere Chance gebracht. Der Gast aus Oschersleben erspielte sich auch in diser Phase des Spiels keine nenneswerten Torgelegenheiten, sodass SVH-Keeper Thomas Liebig einen sehr ruhigen Arbeitsnachmittag hatte. Danach schaltete die Heimelf einen Gang zurück und bis zur 70. Minute passierte nicht viel. In den letzten 20 Minuten drehten die Spieß-Schützlinge noch einmal auf. Der eingwechselte Aabed Bahro traf nach einer Hereingabe von Rechtsaußen nur den Querbalken. Kurze Zeit später war Dammering über links durch, seine Hereingabe war ein wenig zu schnell für den heranstürmenden Bahro. In der 84. Minute traf Bahro dann nach einem Zuspiel von Anton zum 5:0. Nur eine Minute später gab es die selbe Situation, doch dieses mal scheiterte Bahro am gut reagierenden Gästekeeper Martin Rothämel. In der 88. Minute musste SVH-Schlussmann Liebig den einzigen ernsten Torabschluss der Gäste abwehren. Einen Freistoß des OSC lenkte er souverän über den Querbalken. Kurz vor dem Ende tankte sich Arnold über rechts schön durch und flankte auf den zweiten Pfosten, wo Steffen Schulze den Ball zum 6:0 einnickte. Danach pfiff der souveräne Schiedsrichter Gordon Gerhardi die Partie ab.
 
Der Sieg war auch in dieser Höhe vollkommen verdient und viel sogar um das eine oder andere Tor zu niedrig aus. Die Gäste konnten dem überlegenen Heimteam über die komplette Spielzeit keine Paroli bieten und belegen weiterhin den letzten Platz der Bördeoberliga. Die Dodeleber Jungs schoben sich durch den 4. Sieg in Folge auf den Zweiten Tabellenplatz vor und sind nun erster Verfolger des Ummendorfer SV.
 
Statistik: 6:0 (3:0)
Torfolge: 1:0 Dammering (8.), 2:0 Hoheisel (24.), 3:0 Tobisch (40.), 4:0 Anton (51. FE), 5:0 Bahro (84.), 6:0 Schulze (89.)

Aufstellungen:
SVH: Liebig, Böhme, Goedicke (81. Hentschel), Schmiede, Hampel (67. Bahro), Anton, Arnold, Hoheisel, Dammering, Tobsich, Bunke (20. Schulze)
Oschersleben: Rothämel, Mattern, Bindseil, Breier, Buchholz, Hübner, Paulinski (67. Wurzer), Zutz, Winterberg, Bendlin (76. Köhrich), Jaffke
Zuschauer: 35

Spielbericht SV Hohendodeleben – SSV Samswegen

von Mario Hoheisel

Dodeleber-Jungs stürzen den Tabellenführer

 

Beide Trainer hatten im Vorfeld von einer intensiven Partie geredet und genau die sollte es auch werden. Der noch ungeschlagenen Gast aus Samswegen kam mit breiter Brust nach Hohendodeleben, wollten sie doch ihre weiße Weste behalten. Die Heimelf hatte sich zum Ziel gesetzt ein umbequemer Gegner zu sein und dem Tabellenprimus die ersten Punkte abzunehmen. Den besseren Start erwichten die Gäste. Die Dodeleber waren in den ersten 30 Minuten sehr unsortiert, sodass der Gast das Spiel bestimmte. Einige Abschlüsse verzeichneten die Gäste in dieser Phase, SVH-Keeper Lüning musste einige Male eingreifen. Die Heimelf hatte Schwierigkeiten die Ordnung zu finden, erst als das Team ein wenig umstellte bekam man Zugriff auf den Gegner und erspielte sich dann auch erste Gelegenheiten. Den ersten Gefährlichen Torschuss setzte Arian Bunke neben das Gehäuse der Gäste. Nach 35 Minuten bekamen die Hausherren einen Elfmeter zugesprochen, Kaptän Steve Dammering zielte zu genau und setzte den Ball an den Pfosten. Danach wurde das Spiel immer wieder von kleineren Foulspielen unterbrochen. Bis zur Halbzeit gab es auf beiden Seiten noch einige Standardsituationen, die aber jeweils Beute der Abwehreihen wurden.

 

Die Zweite Hälfte begann wie die Erste. Der Gast war wacher und kam besser ins Spiel. Die gefährlichste Aktion hatte Kapitän Martin Weihe der einen Kopfball knapp neben das Gehäuse der Dodeleber setzte. In der Folgezeit entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Heimelf sich nun kleinere Feldvorteile erarbeite und auch zu den besseren Chancen kam. Nach einem langen Ball verzog Oliver Kügler aus zentraler Position, 60 Minuten waren gespielt. Die Heimelf agierte jetzt aggressiver und verteidigte auch die langen Bälle der Gäste deutlich besser. In der 65. Spielminute stand Bunke nach schöner Kombination vor Gästekeeper Michael Küster, aus spitzem Winkel brachte er den Ball nicht am Torhüter vorbei. 10 Minuten später spielte der eingewechselte Michel Anton einen schönen Ball in die Gasse auf Dammering, der wollte den Ball in die Mitte legen aber scheiterte an einem Samswegen Abwehrbein. Die Gäste kamen in dieser Phase nur noch mit Distanzschüssen oder durch Standardsituationen zu Abschlüssen, welche aber keine Gefahr für das Dodeleber Gehäuse darstellten. In der 79. Minute setzte sich Daniel Tobisch im Strafraum durch und erzielte mit einem trockenen Schuss durch die Beine des Gästekeepers das Tor des Tages. Danach spielte die Heimelf den knappen Sieg souverän über die Zeit und nahm damit den Gästen die ersten Punkte ab.

 

Ein, aufgrund der Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit, nicht unverdienter Erfolg der Hausherren. Die Samsweger waren der erwartet starke und unbequeme Gast, die in diesem Spiel durchaus einen Punkt verdient gehabt hätten.

 

Statistik: 1:0 (0:0)

 

Torfolge: 1:0 Tobisch (79.)

  

Aufstellungen:

SVH: Lüning, Goedicke, Hampel, Schmiede, Kügler (65. Anton), Arnold, Hoheisel, Dammering, Schulze , Bunke (89. Bahro), Tobisch

 

Wulferstedt: Küster, Pape (78. Schünemann), Kleinau, Eichel, Weihe, Herbst, Lemke, Ebeling, Belwe, Denecke, Schindler

 

Zuschauer: 45


 

Spielbericht Pokalspiel SV Hohendodeleben – SG Germania Wulferstedt

 

Pokalschlacht wird erst im Elfmeterschießen entschieden – Dodeleber Jungs mit dem glücklicheren Ende

von Mario Hoheisel

 

Das Spiel in Hohendodeleben versprach schon im voraus ein echter Pokalkracher werden zu können und genau so sollte es kommen. Bei schönem Wetter und bester Fanunterstützung durch die Gastmannschaft unserer Alten Herren, dem Gostorfer SV, entwickelte sich eine rassiges Pokalspiel. In den ersten Minuten der Partie tasteteten sich beide Mannschaften erst einmal ab, die erste nennenswerte Aktion verzeichneten die Hausherren, Oliver Kügler erlief sich einen Querpass der Gästeabwehr, setzte sich im Eins-gegen-Eins durch und wurde regelwidrich am Torschuss gehindert, der Pfiff blieb jedoch aus. In der 8. Minute kamen die Gäste das erste Mal gefährlich vor den Kasten von SVH-Keeper Thomas Liebig. Ein lang getretener Freistoß aus dem Halbfeld fand Kevin Zimmermann, der sich im Kopfballduell gegen Mario Hoheisel durchsetzte, den Ball konnte Liebig noch parieren, aber im Nachschuss konnte Zimmermann den Ball dann zum 1:0 für die Gäste ins Tor befördern. Der SVH wirkte keineswegs geschockt, ließ aber die Zielstrebigkeit in den eigenen Angriffen vermissen. Ein Freistoß von Kapitän Steve Dammering wurde sichere Beute von Gästekeeper Philipp Beisch. In der 20. Minute gab es wieder einen Freistoß für den SVH, Kügler verlängerte den schön getretenen Ball gegen den Querbalken. Nach 24 Minuten tauchte Gästeangreifer Sebastian Stadler, nach einem Alleingang über die rechte Seite im SVH-Strafraum auf, sein Hereingabe fand aber keinen Abnehmer. Nach der Trinkpause agierten die Spieß-Schützlinge ein wenig zielstrebiger, nach einem geklärten Ball der Gästedefensive spielte Hoheisel in den Lauf von Kügler, der den Ball am heraustürmender Keeper und am Tor vorbeischob. Kurz vor dem Halbzeitpfiff spielte Dammering einen herausragenden Pass auf Rene Goedicke, der dem Gästekeeper aus spitzem Winkel keine Chance ließ und zum verdienten 1:1 einnetzte.

 

Die Dodeleber-Jungs hatte sich in der Hlabzeit vorgenommen noch druckvoller nach vorne zu spielen, jedoch wollte das in den Anfnagsminuten der Zweiten Halbzeit nicht gelingen. Der Gast übernahm die Kontrolle über das Spiel und erarbeitete sich einige Standardsituationen. Nach einer Ecke köpte Hoheisel beinahe ins eigene Tor, Dammering klärte auf der Linie. Die folgende Ecke war auch gefährlich, Martin Ilsmann köpfte völlig freistehend am Tor vorbei, 56 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt. Nur zwei Minuten später viel dann das Tor für die Gäste, eine Fehler im Spielaufbau von Andre Schmiede nutzten die Gäste und schalteten schnell um. Ilsmann passte in die Schnittstelle, wo Torsten Haberland schneller war als die SVH-Defensive und gekonnt zur erneuten Führung für die Gäste einschoss. Danach musste der SVH verletzungsbedingt wechseln und stellte ein wenig um. So langsam kam wieder mehr Kontur in die Angriffe des SVH. Nach gut einer Stunde hatte Dammering zwei kleinere Gelegenheiten für die Heimelf. Die erneute Trinkpause nach ca. 70 Minuten nutzte Trainer Uwe Spieß um die Mannschaft noch offensiver aufzustellen. Der SVH drängte jetzt auf den Ausgleich, musste bei schnellern Kontern aber immer auf der Hut bleiben. In der 79. Minute setzte sich Arian Bunke schön über links durch und bediente den völlig freien Michel Anton, dessen Direktabnahme ging jedoch weit neben das Tor. Nur eine Minute später gab es einen Freistoß aus ausichtsreicher Position, Dammerings schöner Linksschuss ging knapp über den Querbalken. Als alle schon mit einer Niederlage rechneten, setzte sich Bunke abermals gekonnt über die linke Seite durch und und flankte den Ball von der Grundlinie über den Torhüter, Oliver Kügler stand goldrichtig und brauchte den Ball nur noch über die Linie zu köpfen. Somit ging es nach diesem Last-Minute Tor doch noch in die Verlängerung.

 

Die erste Halbzeit der Verlängerung verlief eher ruhig, bis auf eine Abschlusschance von Christopher Bree für den SVH passierte sehr wenig. Keine der Mannschaften ging zu hohes Risiko, um nicht den Knockout zu erhalten. In der zweiten Halbzeit der Verlängerung war der Gast die spielbestimmende Mannschaft, ohne sich viele große Chancen zu erarbeiten. Kurz vor dem Ende der 120 Minuten wurde es aber noch einmal brenzlig im SVH-Strafraum, nach einer abgewehrten Ecke hielt Fabian Dilge aus der Distanz drauf, der Ball flog durch alle hindurch und SVH-Keeper Liebig musste sein ganzen Können aufbringen um diesen Ball abzuwehren. Danach pfiff der souveräne Schiedsrichter die Partie ab und die Entscheidung sollte im Elfmeterschießen fallen.

 

Nach den ersten 5 Schützen hatten bei Hohendodeleben, Michel Anton, Steve Dammering, Oliver Kügler und Andre Schmiede verwandelt, lediglich Rene Goedicke scheiterte am Gästekeeper. Bei den Gästen trafen die ersten 4 Schützen (Rzehaczek, Juderjahn, Dilge, Ilsmann). Den letzten und entscheidenden Elfmeter verschoss Nils Schellhase, sodass es auch im Elfmeterschießen in die Verlängerung ging. Bei Hohendodeleben traf dann Fabian Boße und bei Wulferstedt versenkte Daniel Brunke das Leder. Als 7. Hohendodeleber verwandelte Hoheisel und Marcus Behrens scheiterte an den eigenen Nerven und schob den Ball an den Pfosten. Danach brach auf dem Hohendodeleber Sportplatz großer Jubel aus, hatte man doch soeben einen der Pokalfavoriten aus dem Wettbewerb geschmissen.

 

Unterm Strich ein richtiges Pokalmatch mit allem drum und dran, bei dem sich die Mannschaften nichts schnenkten und mit der Heimelf den am Ende glücklichen aber auch verdienten Sieger fand.

 

Statistik: 8:7 (2:2,1:1) n.E.

 

Torfolge: 0:1Zimmermann (8.), 1:1 Goedicke (45.), 1:2 Haberland (59.), 2:2 Kügler (90.)

Elfmeterschießen:

3:2 Anton

3:3 Rzehaczek

4:3 Schmiede

4:4 Juderjahn

Goedicke verschießt

4:5 Dilge

5:5 Dammering

5:6 Ilsmann

6:6 Kügler

Schellhase verschießt

7:6 Boße

7:7 Brunke

8:7 Hoheisel

Behrens verschießt

 

Aufstellungen:

SVH: Liebig, Goedicke, Böhme (59. Anton), Schmiede, Kügler, Bree (108. Magnus), Arnold, Hoheisel, Dammering, Schulze (80. Boße), Bunke

 

Wulferstedt: Beisch, Ilsmann, Behrens, Zimmermann, Haberland (110. Hoffmeister), Brunke, Schellhase, Kreft (117. Juderjahn), Stadler (85. Heller), Rzehaczek, Dilge

 

Zuschauer: 70


 

Spielbericht SV Hohendodeleben - Ummendorfer SV

Remis in Hohendodeleben - Spieß-Elf kassiert Ausgleich in der 95. Minute
von Mario Hoheisel

Trainer Uwe Spieß musste im Vergleich zur Vorwoche wieder auf einige Stammkräfte verzichten und die Mannschaft ein wenig umbauen. So fehlten mit Daniel Tobisch, Oliver Kügler, Christopher Bree und Mario Hoheisel gleich vier potentielle Kandidaten für die Startelf. Aber die Marschroute für das Spiel lautete Trotzdem - Heimsieg.

Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad begannen beide Mannschaften verhalten. Die Heimelf überlies dem Gast das Spiel und versuchte aus einer geordneten Defensive mit schnellem Konterspiel zum Erfolg zu kommen. Die erste nennenswerte Aktion hatte dann nach 15 Minuten der Ummendorfer SV, nach einer scharfen Hereingäbe über die rechte Seite, konnte Pascal Arnold in höchster Not für den SVH klären. Das Spiel verlief wie zu erwarten war. Der USV versuchte immer wieder seine spielerische Überlegenheit auszuspielen, die Heimelf hielt mit Kampf und schnellem Spiel nach vorne dagegen. In der 20. Minute versuchte sich Patrick Burger per Distanzschuss, der Versuch ging jedoch deutlich über das Gehäuse von Tobias Lüning. Nur zwei Minuten später klärte Lüning im eigenen Srrafraum gegen USV-Angreifer Christian Huhn. In der 24. Minute zeigten sich die Dodeleber das erste mal gefährlich im Strafraum der Gäste, Aabed Bahro drang in den Strafraum ein, ging im Zweikampf zu Boden, der Pfiff blieb jedoch aus - wohl auch zurecht. Nur 6 Minuten später segelte ein Freistoß von Steve Dammering in den USV-Strafraum, Arian Bunke wurde regelwidrig am festgehalten und der Schiedsrichter entschied auf Foulstrafstoß. Nachdem Michel Anton im ersten Versuch scheiterte - der Elfmeter wurde wiederholt, da der Gästekeeper die Torlinie zu früh verließ - ließ er Tim Hieronymus im zweiten Versuch keine Chance und versenkte den Ball zum 1:0 für die Spieß-Elf. In der 31. Minute hätte der SVH erhöhen müssen, Bunke schickte Anton schön in die gegnerische Hälfte, der Pass zum mitgelaufenen Bahro war leider zu ungenau und so verpuffte diese Gelegenheit. In den restlichen Minuten bot sich den 78 Zuschauern das gleiche Spiel wie zuvor, der USV machte das Spiel ohne wirkliche Torgefährlichkeit auszustrahlen und der SVH konterte, jedoch auch mit zu vielen Ungenauigkeiten. Kurz vor der Halbzeit flog eine Verunglückte Flanke des Gastes an die Latte der Heimelf. Kurz danach pfiff der Schidsrichter zur Halbzeit.

Beide Teams mussten, zur Halbzeit einmal wechseln, bei den Dodelebern ersetzte Maximilian Leiding den 17-jährigen Pascal Arnold. beim USV musste Christopher Birke vom Platz, er wurde durch Tom Gruhle ersetzt. In den ersten 25 Minuten der zweiten Hälfte gab es nur ein Bild, der Gast rannte an und die Heimelf verteidigte mit Mann und Maus. Zu wenig Entlastung gab es im Dodeleber Spiel. Der Gast aus Ummendorfer wurde aber nur nach Standardsituationen gefährlich, aus dem Spiel heraus verzeichneten Sie nicht eine gefährliche Aktion.die Freistöße, allesamt getreten von Sven Hieronymus wurden entweder Beute der Dodeleber Defensive oder flogen am Tor vorbei. In der 65. Minute gab es wiederum einen Freistoß für den Gast, Hieronymus traf wieder einmal nur die Mauer, danach landete der Ball bei Steven Walther, dessen Schuss landete aber in den Armen von SVH-Keeper Lüning. 15 Minuten vor dem Ende veränderte sich das Spiel allmählich, der USV riskierte mehr und die Kräfte schwanden, sodass der SVH zu einigen gefährlichen Kontern kam. Nach so einem Konter gab es Freistoß für die Heimelf, nach einer undurchsichtigen Situation im Strafraum kam Bunke an den Ball und vollendete zum 2:0, jedoch ging die Fahne des Assistent hoch und so blieb es beim 1:0. Zehn Minuten vor dem Spielende musste Lüning das erste mal sein ganzen Können aufbringen, einen Schuss von Huhn lenkte er spektakulär über den Querbalken. In der 86. Minute spielte Bunke, Anton frei und er schoss den Ball über den USV-Kasten. Nur eine Minute später lief Anton allein auf das Gästetor zu, schob den Ball am Keeper vorbei, leider traf er nur den Pfosten. Dann zeigte der Unparteiische sage und schreibe 8 Minuten Nachspielzeit an. Die Heimelf stemmte sich mit aller Macht gegen den Ausgleich und hatte bei zwei weiteren großen Kontergelegenheiten die Möglichkeit den Deckel drauf zu machen. Nach so einem verdaddelten Konter, schlug USV-Schlussmann den Ball abermals weit in die Dodeleber Hälfte, der Ball landete bei Matthias Fischer und der überwand Lüning in der sechsten Minute der Nachspielzeit zum 1:1. Danach passierte nichts mehr und so blieb es beim Remis.

Ein Punkt gegen den Staffelfavoriten, den die Dodeleber vor dem Spiel sofort unterschrieben hätten. Nachdem Spielverlauf jedoch sehr bitter, da die Elf das 2:0 mehrfach auf dem Fuß hatte. Am Ende steht ein leistungsgerechtes Remis, bei dem der Gast die deutlich größeren Spielanteile hatte, ohne große Torgefährlichkeit auszustrahlen. Der SVH zeigte ein sehr starke kämpferische Leistung die durchaus zu 3 Punkten hätte reichen können, scheiterte das Team jedoch leider an der eigenen Chancenverwertung.

Statistik

Aufstellungen:
SVH: Lüning, Gödicke, Hampel, Anton, Böhme, Bahro (60. Markowski), Arnold (46. Leiding), Dammering, Schmiede (90. Boße), Schulze, Bunke
 
USV: T. Hieronymus, Walther, Birke (46. Gruhle), Stefanowski, Sommermeyer, Pitschmann, Türke-Reinert, S. Hieronymus, Burger, Huhn

Torfolge: 1:0 Anton (30. FE), 1:1 Fischer (90+5)

Zuschauer: 78 

 


Spielberichte der Spielgemeinschaft SV Hohendodeleben II / Domersleber SV I Saison 2016/2017


Spielbericht TSV Hadmersleben II - SG SVH II / DSV I

Torloses Remis bei der Landesklasse-Reserve des TSV Hadmersleben

Am 5. Spieltag der 1. Bördekreisklasse II trennten sich die Landesklasse-Reserve des TSV Hadmersleben und die Spielgemeinschaft Hohendodeleben II / Domersleben I mit einem torlosen 0:0-Unentschieden. Während die Hausherren mit 7 Punkten nunmehr auf Tabellenplatz 4 rangieren ging es für die Lüning-Elf nach dem 4. Unentschieden in Folge einen Platz runter auf den 11. Rang im Tableau.

Nach dem 2:2-Unentschieden gegen Eimersleben aus der Vorwoche rotierte Coach Lüning dieses Mal auf 4 Positionen. Für Uli Niemann, Philipp Markowski, Maximilian Leiding und Steve Zaruba waren Andy Meyer, Felix Magnus, Kevin Felgentreff und Aabed Bahro in die Startelf gerückt. Zudem hielt Lüning an der taktischen Grundausrichtung im klassischen 3-5-2 fest.

Gegen die Minimalisten und Abwehrspezialisten (1 Gegentor - beste Abwehr der Liga) aus Hadmersleben taten sich die Gäste aus Hohendodeleben schwer. Die Partie lebte vor allem von Spannung und vergebenen Großchancen. Aber der Reihe nach. Kurz nach dem Spielanpfiff durch den gut aufgelegten Referee Daniel Schlüter testete Youngster Cedric Mandel (2.) das erste Mal TSV-Schlussmann Lukas Hüttner. In der ersten Viertelstunde war es aber vor allem der Gastgeber der die offensiveren Akzente setzte und vor allem nach Ecken gefährlich wurde. Eine gute Hereingabe setzte einer der groß gewachsenen Stürmer nur knapp über das Gehäuse (6.). Hohendodeleben überstehte diese kleinere Druckphase aber gut, weil man vor allem kompakt stand. Dennoch fehlten die spielerischen Akzente, um der Partie den Stempel aufzudrücken. Gefährlich wurde es vor allem durch Konter. So hatte die Spielgemeinschaft durch Felix Magnus (24.) noch die größte Torgelegenheit. Im Gegenzug ließ Michael Pütsch seine spielerische Klasse aufblitzen, als er drei gegnerische Spieler ausnahm, dann aber nur das Außennetz aus spitzem Winkel traf (37.).

In der zweiten Hälfte konnte die Elf von Thomas Pütsch als Erster eine Großchance kreiren. Nachdem ein Hadmersleber Offensivakteur seinem Gegner nach einer langen Hereingabe entwischt war, konnte dieser nur noch durch ein Foul kurz vor dem Strafraum gestoppt werden (68.). Der fällige Freistoß aus 17 Metern landete aber nur in der Mauer. Hohendodeleben versuchte indes das Spiel über die Außenbahnen zu eröffnen. Dies gelang aber eher schlecht als recht, sodass erneut Standards erhalten mussten. So hatte sich Dominique Schönfeld in der 75. Spielminute das Spielgerät zurecht gelegt, schoss aber aus knapp 20 Metern über das Tor. In der Schlussphase hatten dann beide Mannschaften nochmals die Gelegenheit dem Gegner den Knock-Out zu verpassen. Während Hadmersleben eine scharfe Hereingabe frei vorm Tor drüber setzte (80.), reichte Justin Antons Schuss aufs freie Tor (89.) nicht um den Ball über die Linie zu bringen. In allerletzter Sekunde rettete ein TSV-Abwehrspieler und beließ die Begegnung bei einem am Ende gerechten 0:0-Unentschieden.


 

Spielbericht SG SVH II / DSV I - SV Grün-Weiß Eimersleben

Spielgemeinschaft mit drittem Remis in Folge

von Florian Feickert

Die Spielgemeinschaft SV Hohendodeleben II / Domersleber SV wartet auch nach dem 4. Spieltag auf ihren ersten Saisonsieg. Im Heimspiel gegen Eimersleben kam die Lüning-Elf nach 90 Spielminuten nicht über ein 2:2 (2:0)-Unentschieden hinaus und steckt damit weiter im Tabellenkeller fest.

Coach Tobias Lüning nahm nach dem 3:3 in Eilsleben fünf Veränderungen vor. So ersetzte Maximilian Leiding im Sturm den gelb-rot gesperrten Toni Dammering. Zudem rückten Benjamin Voigt ins Tor und Florian Feickert, Philipp Markowski und Steve Zaruba neu in die erste Elf.

Gleich von Beginn an setzten die Hausherren die gegnerische Elf gewaltig unter Druck. Durch frühes Pressing und einer guten Zweikampfhärte ging der Weg in der ersten Hälfte nahezu nur in eine Richtung. So belohnte sich Dominique Schönfeld nach Ballgewinn im Mittelfeld mit seinem 2. Saisontreffer (6.). In der weiteren Folge vergaben Kapitän Sebastian Gericke (15.) und Maximilian Leiding (19.) nur knapp. Die Gäste um Trainer Bernd Stein kamen indes nur durch Standardsituationen in die gegnerische Hälfte. Im Gegenzug präzisierte Sebastian Gericke mit einem gut getretenen Freistoß seine Torjäger-Ambitionen, verfehlte am Ende aber nur knapp (30.). Philipp Markowski und Florian Feickert standen nach gut getretenen Ecken in der weiteren Folge gleich doppelt in aussichtsreichen Positionen, ließen aber die guten Gelegenheiten auf der Strecke. Erst mit dem Pausenpfiff belohnte sich die Lüning-Elf für eine starke erste Halbzeit, als Maximilian Leiding zum 2:0 in die Maschen traf (45.).

Nach dem Kabinengang schalteten die Mannen von Tobias Lüning einen Gang zurück, hatten aber nach 15 Minuten bereits mit 4 Eckbällen gute Torgelegenheiten nach Standards. Die Gäste wurden nun mutiger und kamen immer besser in die Begegnung. Marc Strauchmeier scheiterte nach seinem Torschuss (65.) an Benjamin Voigt, der beide etatmäßigen Keeper des SVH ordentlich vertrat. Nur wenig später war Voigt aber machtlos, als Guido Arend zur Stelle war (71.) und das Spielgerät nach einer Flanke zum Anschlusstreffer einnetzte. Nun fehlte der Spielgemeinschaft die nötige Spielordnung. Die daraus resultierenden freien Räume wussten die Gäste immer besser zu nutzen. So kam es wie es kommen musste. Ein langer Ball in Spitze brachte Oliver Arend zum Abschluss (86.) - 2:2!

"Es ist verdammt ärgerlich wieder zwei Punkte auf der Strecke liegen gelassen zu haben! Uns fehlt immer noch die nötige Konstanz über 90 Minuten. Jetzt heißt es in der kommenden Woche an die erste Hälfte anzuknüpfen.", resümierte Trainer Lüning, der aber Alles in Allem eine gute Vorstellung seiner Mannschaft sah. Während es für den SVH II / DSV am kommenden Sonntag zur Reserve des TSV Hadmersleben geht, empfängt Eimersleben zu Hause die SG Barneberg / Hötensleben II.


 

Spielbericht SG SVH II / DSV I - EIntracht Groß Rodensleben

Historische Aufholjagd glückt dank großer Moral - 5:5 im Derby

von Florian Feickert

Mit einer historischen Aufholjagd endete gestern die torreichste Partie des 2. Spieltags der 1. Bördekreisklasse Staffel II auf dem Hohendodeleber Sportplatz bei tropischen 34 Grad. Die neuformierte Spielgemeinschaft des SV Hohendodeleben II/ Domersleber SV zeigte bei seinem Heimdebüt nach einem 1:5-Rückstand große Moral und Courage und erkämpfte sich nach 90 Spielminuten doch noch den ersten Ligapunkt.

Hohendodelebens Coach Tobias Lüning nahm nach der 2:5-Auftaktniederlage in Wackersleben drei Änderungen in der Startformation vor. So ersetzten Johannes Adam, Justin Anton und Andy Meyer die fehlenden Stephan Nachtigall, Philipp Ulrich und Kevin Felgetreff.

40 zahlende Zuschauer sahen bei hochsommerlichem Wetter eine engagierte Gastmannschaft, die vor allem durch ihren wieselflinken Kapitän Thomas Schoppe und dem Spielgestalter Steven Buchholz zu überzeugen wussten. Die Partie war nicht mal 5 Minuten alt, da schlug Thomas Schoppe nach einer langen Hereingabe seines Keepers Florian Nachtigall das erste Mal zu. Im Gegenzug brachte ein schöner Pass von Dominique Schönfeld Hohendodelebens letztjährigen Torschützenkönig Toni Dammering das erste Mal in gute Schussposition (7.). Nur 10 Minuten später war es erneut Dominique Schönfeld der mit seiner Kopfballverlängerung nach einem Einwurf, nun aber, Yehia Bahro bediente. Dieser ließ es sich nicht nehmen den Ausgleich per Kopf zu erzielen. Die Hausherren nutzten diese kurze Druckphase und kamen nur zwei Minuten später durch Dammering zu einem Pfostenschuss (20.). Danach zeigten sich im Aufbauspiel und vor allem in der Umkehrbewegung der Lüning-Elf eklatante Schwächen. Die Gäste wussten dies meist nach selbem Schema zu nutzen, indem sie immer wieder lange Bälle in die Spitze spielten. Die Mannen um Trainer Strauss drückten der Partie nun den Stempel auf. Zunächst verpasste noch Stiven Bertram nach einem Schuss an die Latte (23.) die neuerliche Führung der Groß Rodensleber. Dann nahm aber die Schoppe-Show seinen weiteren Lauf. Er schraubte das Ergebnis binnen 13 Minuten auf 4:1 in die Höhe (24., 33. FE, 37.). Nachdem dann auch noch Bucholz kurz vor dem Wechsel (41.) auf 5:1 aus Sicht der Gäste erhöhte, schien die Partie eigentlich gelaufen zu sein. Da machte auch der Anschlusstreffer von Toni Dammering nach Vorlage von Florian Feickert per Außenriss mit dem Pausenpfiff die Situation nicht bedeutend besser.

Heim-Coach Lüning machte in der Pause dann keinen Hehl aus der prekären Situation: "Was habe ich vor dem Spiel noch gesagt! Nichts von dem wurde umgesetzt. Wir liefern vor heimischer Kulisse unsere schlechteste Leistung ab!" Mit Sebastian Gericke und Steve Zaruba reagierte Lüning nicht nur personell, sondern stellte auch taktisch um. Die Viererkette wurde aufgelöst und das Mittelfeld numerisch gestärkt. Im Sturm agierte mit Dominique Schönfeld auf hängender Position eine zweite Spitze.

Und dies schien tatsächlich die Initialzündung einer Aufholjagd, die wohl ihresgleichen sucht, zu sein. Toni Dammering traf nach einer schönen Vorlage von Dominique Schönfeld zum 3:5 (51.). Nur wenig später ist es der eingewechselte Sebastian Gericke, der nach einem Fehlpass vom gegnerischen Libero am schnellsten schaltete und den Ball gekonnt in die Maschen zum 4:5 schlenzte (59.). Spätestens jetzt war allen Beteiligten klar, dass hier noch etwas möglich ist. So war es erneut Gericke, der mit einer schönen Offensivaktion Toni Dammering bediente. Dieser verzog jedoch nur knapp am Gästegehäuse (69.). Groß Rodensleben war nun angeknockt. Viel lief bei der Strauss-Elf nun nicht mehr zusammen. Die heimische Spielgemeinschaft blieb hingegen weiter konzentriert und störte bereits frühzeitig den Gegner. Und diese Konstanz sollte folglich auch belohnt werden. Ronny Schönfeld schickte nach einem tollen Pass Toni Dammering auf die Reise. Dieser lies es sich nicht nehmen in der 80. Spielminute den Ausgleich zu erzielen. Die letzte Großchance des Tages blieb aber den Gästen vorbehalten. Steven Buchholz setzte sich in der Schlussminute von außen nochmal durch und schoss halbhoch ins linke Eck. Johannes Adam war aber zur Stelle, machte sich nochmal lang und lenkte den Ball ins Aus (90.).

"Ich kann meiner Mannschaft nur großen Respekt zollen. Sie haben die Köpfe selbst nach einer 1:5-Niederlage nicht hängen lassen und mit einem enormen Kraftaufwand noch einen verdienten Punkt geholt!", resümierte SVH II/ DSV-Trainer Tobias Lüning. Damit glückte der Elf der Sprung auf den neunten Tabellenrang. Am kommenden Sonntag trifft die SG dann auf Eilsleben.


 

Spielbericht Rot-Weiß Wackersleben - SG SVH II / DSV I
 
Deutliche Auftaktniederlage für Lüning-Elf
von Florian Feickert

Am vergangenen Sonntag fiel der Startschuss der neu geformten Spielgemeinschaft des SV Hohendodeleben II / Domersleber SV I in der ebenfalls neu strukturieren 1. Kreisklasse II des Bördekreises, beim ambitionierten Gastgeber Rot-Weiß Wackersleben. Die lang ersehnte Partie fing mit knapp 45 Minuten Verspätung an, da kurzfristig der Schiedsrichter getauscht werden musste.

Hohendodelebens Trainer setzte wie auch in der Vorbereitung auf einen kompakten Defensivverbund, bestehend aus der einer Viererkette um den Kapitän Andreas Tacke, sowie einer Doppelsechs, die die "Staubsaugerfunktion" einnehmen sollten.

Bei sommerlichen Temperaturen starteten die Hausherren druckvoll. Das Team um Heino Ilsmann war vor allem in der Offensive, mit seinem lang gewachsenen Kapitän Karsten Fronek und dem schnellen Denny Herzberg gut aufgestellt. Es dauerte nicht einmal fünf Spielminuten, da zappelte der Ball das erste Mal im Netz. Denny Herzberg traf in Folge eines Spielaufbaufehlers auf Seiten der Gäste und ließ SVH-Keeper Philipp Ulrich nur geringe Abwehrchancen. Hohendodeleben schien geschockt und leistete sich auch in der Folge immer wieder Fehler bei einfachsten Pässen. So nutzte erneut Herzberg (17.) einen Fehler und erhöhte auf 2:0. Dem SVH / DSV fehlten vor allem im Schlussmoment immer wieder die finalen Pässe. Lediglich aus Standardsituationen ergaben sich einige kleinere Chancen, die Franz Bialk stark parieren konnte. So ging es mit einer 2:0-Führung des Gastgebers in die Kabinen.

Mit Beginn der zweiten 45 Minuten wechselte Lüning gleich doppelt. Der erst 17-jährige Pascal Arnold kam für Kevin Felgentreff als zweiter Sechser in die Partie. Sebastian Gericke ersetzte positionsgetreu Erik Wilde in der zentralen Offensive und sollte das Spiel nach vorne wiederbeleben. Und in der Tat kam die Lüning-Elf nun besser ins Spiel und bekam vor allem im Mittelfeld immer mehr Zugriff. Erst scheiterte Arnold mit seinem Schuss (48.) und dann Feickert (52.) per Kopf nach einem Eckball, am gut aufgelegten Keeper der Hausherren. Wackerslebens Trainer Ilsmann bemerkte den Umstand des immer stärker werdenden Gegners und reagierte mit einem Wechsel. Georg Schlechter ersetzte Philipp Duckstein (65.). Dies schien dem SVH / DSV kurzzeitig aus dem Konzept zu bringen, markierte doch Herzberg kurz nacheinander seinen 3. (66.) und 4. Treffer (68.). Die Partie war damit entschieden, wenngleich die Mannen um Tobias Lüning weiter um den Anschlusstreffer kämpften. Doch bevor dieser Ehrgeiz belohnt wurde, schraubte Kapitän Fronek das Ergebnis auf 5:0 (75.) in die Höhe. Erst ein indirekter Freistoß im 16-Meter-Raum brachte die Spielgemeinschaft zum ersten Saisontreffer. Stephan Zeidler hämmerte das Spielgerät unhaltbar in die Maschen (79.). Das war dann auch der Schlusspunkt einer Partie, in der für den SVH / DSV mehr drin gewesen wäre. "Uns sind zu viele einfache Fehler im Spielaufbau passiert, während der Gatsgeber es mit Pässen durch die Mitte meist nach selben Muster erfolgreich zu Ende brachte!", resümierte Gäste-Trainer Lüning.

Am kommenden Sonntag testet die SG SVH / DSV in Gröningen. Anpfiff zu dieser Partie ist um 14:00 Uhr.
 
Statistik
 
Aufstellungen:
Rot-Weiß Wackersleben: Bialk, Scharnowski, Franke, Ilsmann, Duckstein (65. Schlechter), Klingebeil, Fronek, Grasshoff, Herzberg (86. Pohl), Matthias, Grzenda
 
SVH II / DSV I: Ulrich, R. Schönfeld, Tacke, Felgentreff (46. Arnold), Niemann, Dammering (58. Zeidler), Wilde (46. Gericke), Bahro, Nachtigall, D. Schönfeld, Feickert
 
Torfolge: 1:0, 2:0, 3:0, 4:0 Herzberg (5., 17., 66., 68. Minute), 5:0 Fronek (75.), 5:1 Zeidler (79.)
 
Zuschauer: 37